Der romanische Chor ist von einem gotischen Achtrippengewölbe mit Ornamentausmalung überdeckt. Die romanischen Rundbogenfenster verleihen dem Chor seine mittelalterliche Stimmung. Zu beiden Seiten des Altars stehen zwei ähnliche, spätgotische Viersitze aus Eichenholz des 15. Jahrhunderts.

Eine neue Pastorentafel berichtet über die Namen der vielen Pastoren vor und nach der Reformation und der Teilung des Kirchspiels von 1738.

Das bedeutendste Ausstattungsstück der Kirche ist der ungewöhnliche Baldachin-Altar . Der Bordesholmer Amtmann von Kielmannseck stiftete 1672 den Altaraufsatz und ließ den bisherigen Schnitzaltar aus der Werkstatt des Hans Brüggemanns –den sogenannten „Kleinen Brüggemann-Altar“- in die Bordesholmer Klosterkirche aufstellen. Heute ist dieser Altar im Landesmuseum Schloß Gottorf zu sehen.

Der von Kielmannseck gestiftete Altar wurde unter Verwendung der bereits vorhandenen Teile wie Predella, der Rückwand und des Baldachins hier in der Kirche aufgestellt. Das Triptychon ist von einem unbekannten Künstler im barocken Stil bemalt worden. Es zeigt auf der Mitteltafel die Kreuzigung, auf dem rechten Flügel die Verkündigung und Auferstehung, auf dem linken Flügel Christi Geburt und Himmelfahrt.

Im Baldachin weisen Inschriften auf die Stifter.

Auf der Orgelempore rechts zeigt ein Großphoto das Fragment des Kleinen Brüggemann Altars mit dazugehöriger Legende.