Durch das südliche Vorhaus mit dem Johannes-Bronze-Relief betreten sie das geräumige Kirchenschiff, das unter einer flachen Holzdecke liegt. Im hellen und freundlichen Innenraum fällt das 5m hohe Wandbild –die Taufe Jesus im Jordan- von Carl Lambertz aus dem Jahre 1966 an der Chorwand besonders auf.

Bei umfangreicher Neugestaltung der Kirche 1864 wurden barocke Ausstattungsstücke gegen neugotische Teile wie Kanzel und Taufstein ersetzt. An der Orgelempore blickt der barocke Posaunenengel aus dem 18. Jahrhundert die Besucher sogleich an.

Über der Eingangstür sehen sie ein kleines, spätgotisches Kruzifix mit Vierpassenden.

Ein schlichtes Holzepitaph von 1659 ziert die Südwand.

Drei einander ähnliche Messingleuchter des ausgehenden 19. Jahrhunderts hängen im Mittelgang, Wachskerzen werden bei besonderen Anlässen angezündet.

Zehn bleiverglaste Fenster lassen das Sonnenlicht herein, Inschriften erinnern an die Stifter. Am Aufgang zur Orgelempore ist ein Grabstein des Pastors Böttcher befestigt.

Hoch oben an der Holzdecke schwebt der neue Tauf- und Trauengel. Er ist ein Geschenk anlässlich der 800 Jahr Feier der Kirche. Der renommierte Bildhauer Jörg Plickat hat den Engel aus geleimten Buchenholz geschaffen.

Die ehemals Marcussen Orgel wurde 1975 durch einen fast vollständigen Neubau ersetzt. Mit 22 Registern und über 1600 Pfeifen verfügt die Brügger Orgel über ein beachtliches musikalisches Volumen.

Links und rechts des Einganges sind zwei Kollektenkästchen angebracht.