Auf dem exponierten Kirchenhügel zwischen Eider, Marktplatz und Dorfstraße stehen mehrere kirchliche Gebäude:

  • Die spätromanische Feldsteinkirche von 1210
  • Das Kleine Haus von 1729, Kirchencafe, Trauzimmer und Treffpunkt
  • Das Abschiedshaus
  • Das Pastorat und
  • Das Magister-Owmann Haus, Gemeindehaus mit Kindergarten.

Die Brügger St. Johanniskirche ist ein einschiffiger Feldsteinbau mit eingezogenem Kastenchor. An der Stirnseite des Chores sehen sie drei paarweise angeordnete Rundbogenfenster.

Die wechselvolle Geschichte des sakralen Bauwerkes ist an den Außenwänden abzulesen.
Feldsteine, Backsteinmauern, zugemauerte Fenster und Portale erzählen von den zahlreichen Um- und Ausbauten der Jahrhunderte. Auch im Kirchenbau blieb man von zeitgemäßen Strömungen nicht verschont, aber ohne Romanik hätte es keine Gotik gegeben.

Aus der Zeit des Kirchenbaus sind keine Ausstattungsstücke mehr erhalten.

Der mächtige Holzturm mit spitzem Helm ist erst nach dem 30 jährigen Krieg angebaut.

Die Höhe beträgt 42 m und drei Glocken bilden das Geläut. Gedeckt ist der Turm mit Eiche-
Holzschindeln. Der Hahn auf der Turmspitze wurde erst 2001 neu vergoldet.

Die Uhr auf der Nordseite des Glockenturms trägt die Inschrift von 1783.